Krypto-News zu Bitcoin Superstar aus der deutschsprachigen Welt

2. September 2019

Der deutschsprachige Raum hält weiterhin ein hohes Tempo in Bezug auf Kryptowährungen und Blockchain-Implementierung. In der vergangenen Woche haben unter anderem das Kabinett Deutschlands und die Deutsche Bundesbank eng zusammengearbeitet, der Bundesrat hat seine offizielle Meinung zur Waage von Facebook abgegeben, Bitwala hat eine mobile Bitcoin-Bank-App auf den Markt gebracht und vieles mehr.

Schweizer Krypto-Banken erhalten Bitcoin Superstar Lizenzen von einer Finanzbehörde

Zwei auf Krypto spezialisierte Schweizer Unternehmen, Seba Crypto AG und Sygnum, erhielten von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) eine Bank- und Effektenhändlerlizenz zu Bitcoin Superstar, wie die Banken in separaten Bitcoin Superstar Erklärungen am 26. August bekannt gaben. Mit der neuen Bitcoin Superstar Lizenz rechnet Seba damit, seine neue Handelsplattform Anfang Oktober 2019 offiziell einzuführen, so das Unternehmen.

Geplant ist unter anderem der Aufbau einer Digital Asset Plattform für professionelle Trader, Firmen und institutionelle Kunden sowie die Verwahrung und Vermögensverwaltung.

Sygnum sagte, dass die behördliche Genehmigung es ihr ermöglichen wird, ihre Digital Asset-Angebote auf den Markt zu bringen, die Verwahrung und integrierte Liquiditätsplattform für wichtige digitale Währungen wie Bitcoin (BTC), Ether (ETH) und digitale Schweizer Franken-Token umfassen.

Bundeskabinett und Bundesbank stehen in engem Kontakt zu CBDC-Fragen

Das Kabinett und die Deutsche Bundesbank arbeiten bei Fragen im Zusammenhang mit den digitalen Währungen der Zentralbanken (CBDCs) eng zusammen.

Am 29. August veröffentlichte der Bundestag offizielles Feedback zu einer Anfrage der FDP, die das Kabinett im Juli 2019 aufforderte, auf sechs Fragen zu den CBDCs zu antworten.

In dem Dokument vom 16. August beantwortete das Kabinett alle diese Fragen und zitierte wichtige Berichte und Umfragen im Weltraum, darunter einen Bericht der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) vom Januar. Konkret zitierte das Kabinett auf die Frage nach seinem Wissen oder seinen Erkenntnissen über CBDC die BIZ und behauptete, dass 70% der globalen Zentralbanken an der CBDC-Arbeit beteiligt sind, aber nur zwei haben konkrete Pläne, digitales Zentralbankgeld auszugeben.

Das Kabinett betonte, dass Schweden das einzige Land in der Europäischen Union ist, das derzeit die Herausgabe von CBDCs in Betracht zieht. Eine endgültige Entscheidung über die CBDC-Emission sei jedoch nicht getroffen worden, so die Behörde. Darüber hinaus gibt es einige konkrete CBDC-Pläne in Uruguay, aber Shakey-Piloten haben zu Unsicherheit über die zukünftige Umsetzung geführt, schrieb das Kabinett.

Stellungnahme zur Facebook-Libra

Der Bundesrat veröffentlicht eine Stellungnahme zur Facebook-Libra

Der Bundesrat hat seine offizielle Stellungnahme zum bevorstehenden Krypto-Projekt Libra von Facebook abgegeben. Diese und fünf weitere konkrete Fragen wurden von der Nationalrätin der Sozialdemokratischen Partei Prisca Birrer-Heimo aufgeworfen.

Der Politiker wollte unter anderem wissen, welche rechtlichen Verpflichtungen der Schweizerische Waageverband zu erfüllen hat, welche zusätzlichen Massnahmen vorgesehen sind und ob der Bundesrat die Waage von Facebook als Reputationsrisiko für die Schweiz betrachtet.

Was die gesetzlichen Verpflichtungen betrifft, so hat der Bundesrat in seiner Antwort darauf hingewiesen, dass diese aufgrund fehlender Details derzeit noch unklar sind. Er stellt fest, dass zuständige Behörden wie die FINMA „sobald ein Antrag gestellt oder eine Tätigkeit ausgeübt wird“ entscheiden würden.

Für die Waage sind im Bankengesetz, im Finanzmarktinfrastrukturgesetz und im Geldwäschereigesetz, wie auch bei anderen kryptowährungsbezogenen Aktivitäten, allgemeine Regeln festgelegt, die eine Bewilligung der FINMA für Bank- und Zahlungssysteme erfordern können.

Präsident der Bundesbank: Facebook Libra macht die Zentralbanken nicht überflüssig

Bundesbankpräsident Jens Weidmann sieht in Facebook’s Libra keine Gefahr für die Unabhängigkeit der Zentralbanken. „Zumindest was die Eurozone betrifft, bin ich entspannt“, sagte der Ökonom in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am 25. August.

Gleichzeitig stellte er fest, dass man sich der Risiken solcher digitaler Währungen bewusst sein müsse, da es sowohl ein Kreditrisiko als auch ein Wechselkursrisiko geben könne, wenn das Geld nicht ausschließlich mit der lokalen Währung seines Nutzers verbunden sei.

„Für mich als Zentralbanker ist die Schlüsselfrage, welche Auswirkungen ein solches privates digitales Zahlungsmittel auf die Geldpolitik, die Finanzstabilität und den Zahlungsverkehr hätte, wenn es weit verbreitet wäre.“

Schweizer Bank Swissquote lanciert Robo-Advisor für Kryptosysteme
Die Schweizer Online-Bank Swissquote bietet ab sofort einen sogenannten Robo-Advisor für das automatische Krypto-Investmentmanagement an.

Der automatische Depositenumschlagservice, den Swissquote seit 2010 anbietet, kann nun neben Aktien, festverzinslichen Wertpapieren und Immobilienanlagen auch für Kryptowährungen genutzt werden. Das hat die Bank festgestellt:

„Der Robo-Advisor erstellt ein maßgeschneidertes Anlageportfolio.